VOLL DANEBEN

Interaktives Theater zum Thema Ausgrenzung
für Schulen und offene Jugendeinrichtungen

INTENTION
Jedes Kind ist anders. Einige sind besonders anders. Anderen macht es Spaß, diese Kinder zu provozieren und auszugrenzen. Andere wissen einfach nicht, wie sie es sagen sollen, dass sie gerade nicht mit dem anderen reden oder spielen wollen. Manchmal entwickelt sich Ausgrenzung auch einfach so, aus Langeweile, aus Frust oder um cool zu sein. Wenn alle aktiv oder passiv über einen längeren Zeitraum mitmachen, entsteht eine Mobbing-Situation, die eigentlich niemand will. Denn alle sind letztlich an einem guten Zusammenhalt in der Klasse und im Freundeskreis interessiert.

ERLÄUTERUNGEN
In den vorgespielten Situationen zeigt sich, wie sich Ausgrenzung anbahnt. Die Kinder im Publikum entwickeln mit Hilfe der Moderatorin Lösungen, wie man sich verhalten kann, um einen gesunden und ehrlichen Kontakt entstehen zu lassen, als Basis für eine stabile Gemeinschaft. Sie probieren ihre Lösungen selbst auf der Bühne aus und nehmen viele Eindrücke und Anregungen für den Alltag in der Schule mit. 

INHALT DES STÜCKS
Eva und Tim langweilen sich. Doch Eva hat immer eine gute Idee: „Lisa ärgern macht einfach Spaß! Und ihre Mutter ist sowieso zu dick.“ Da lässt sich doch was anstellen. Tim macht mit, weil er cool sein will. Anfangs sind es nur kleine Ärgereien. Dann stellen die beiden ein Bild von Lisa ins Internet, wie sie gerade Gummibärchen „frisst“. In der WhatsApp-Gruppe hagelt es direkt Vergleiche: „Wie ein Nilpferd“ und Lisa`s Mutter wird natürlich auch erwähnt. Bianca, die das alles mitbekommt, fühlt sich überhaupt nicht wohl und würde Lisa gerne helfen. Aber sie traut sich nicht…
Bei Jannis ist es anders. Er „nervt“ einfach, weil er so viel redet und überhaupt nicht mitkriegt, wenn es die anderen nicht interessiert. Die gehen dann einfach weg und lachen über ihn…

INTERAKTION UND LERNFELD
Die Schüler*innen lernen, wie Ausgrenzung vermeidbar ist. Alle Parteien werden vorgestellt und jede*r kann sich wiederfinden, aber auch Empathie für die anderen Parteien entwickeln. Ob Opfer, Täter, Mittäter und Mitläufer: Die Verhaltensmuster werden reflektiert und hinterfragt. Alternative Kommunikationsformen werden erprobt. So kann sich Toleranz und gegenseitiges Verständnis entwickeln. Die Schüler*innen lernen, Konflikten und Ausgrenzungen entgegen zu wirken.

ORGANISATORISCHES
Pro Aufführung können bis 50 Schüler*innen im Alter von 11 bis 14 Jahren teilnehmen. Die Dauer der Veranstaltung umfasst 2 Schulstunden. Benötigt wird eine Bühnenfläche von mind. 5 x 5 m, max. 80 cm hoch.

Für weitere Informationen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!