ALLES OK

alles ok

Ein interaktives Theaterstück für junge Menschen über den Umgang mit psychischen Belastungen

BESETZUNG Patricia Lempke, Janina Kronauge, Felix Breuel, Anthea Heyner
TEXT, REGIE und MODERATION Laura Schümann
REGIE-ASSISTENZ Lavinia Zubanovic
MUSIK Dhwani Will Zapp
KOSTÜM Nadine Schindler

HINTERGRUND

Heranwachsende erleben unsere Welt im Krisenzustand: Pandemie, Krieg, Klimaveränderung… Das hat Auswirkungen auf das Seelenleben der Jugendlichen: Angstzustände, Vereinsamung, Essstörung, Depression, Selbstverletzung, Suizid – Psychische Erkrankungen junger Menschen nehmen zu. Aber was tun, wenn die Psyche leidet? Viele Jugendliche ziehen sich zurück oder suchen Aufmerksamkeit in sozialen Medien, wie TikTok und Instagram. Manche äußern sich gegenüber Freund:innen, die – wie auch viele Eltern und Lehrkräfte – mit der Frage nach dem richtigen Umgang überfordert sind.

INHALT

Das interaktive Theaterstück „Alles ok“ erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen:
Lio möchte weg sein, verschwindet in sich selbst und im Computerspiel. Er spricht nicht mehr.
Sina ist geschüttelt von Panikattacken, verzweifelter Wut und dem Gefühl verlassen zu werden. Sie stößt Nahestehende von sich.
Nele ist mit beiden befreundet, leidet mit und weiß nicht, wie sie helfen kann. Alle drei sind überfordert – im Umgang mit sich selbst und mit ihrer Umwelt. Eine Negativ-Spirale aus Leistungsdruck, Versagens- und Verlustängsten, instabilem Selbstwertgefühl und Vermeidungsstrategien.
Alles ist durcheinander. Und die Eltern wissen nicht, wie sie ihre Kinder unterstützen können.

INTERAKTION

Die gezeigten Situationen setzen im alltäglichen Erleben junger Menschen an und bieten somit Identifikationsmöglichkeiten. Nach der Aufführung suchen die Jugendlichen angeregt durch die Moderatorin nach hilfreichen Handlungsoptionen: Wie könnten sie sich in den gezeigten Krisensituationen verhalten? Wie über ihr Leid, ihre Ängste und Sorgen sprechen? Wie reagieren oder auch helfen, wenn sie in ihrem Umfeld Problemsituationen wahrnehmen? Die gesammelten Ideen werden unter Beteiligung der Jugendlichen auf der Bühne erprobt: Szenen werden aufgegriffen und mit neuen Handlungsoptionen weitergespielt. Jugendliche üben dabei den Umgang mit schwierigen Alltags-Situationen, erkennen, dass sie mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht allein sind. Sie lernen, Gefahren zu deuten, selbstbewusst zu agieren und Hilfe anzubieten oder zu suchen. So können sich neue Wege aus der Krise eröffnen.

ORGANISATORISCHES

Je Aufführung: 90 Min. für bis zu 80 Jugendliche, 12 bis 19 Jahre.
Bühnenfläche von mind. 5 x 5 m, max. 80 cm hoch.

Nehmen Sie bei Interesse unverbindlich Kontakt mit uns auf!
Wir besprechen gerne alle weiteren Fragen und Modalitäten mit Ihnen.

Weitere interaktive Theaterstücke:

zum Thema Cybergrooming, Thema Loverboys, Thema Ausgrenzung.