
Ein interaktives Theaterstück zur Prävention gegen Cybermobbing. Für alle ab 11 Jahren.
„Scheiße!“
„Warum?“
„Weiß nicht.“
Daria mag Jugden, Loreen ist immer sozial, KD macht gern Witze und Pia ist neu in der Klasse 7b. Vier junge Menschen einer Schulklasse zwischen Spaß, Neid, dem Wunsch nach Anerkennung und Freundschaft ringen um ihren Platz in der Gemeinschaft: eine Dynamik, in deren Verlauf alle Beteiligten die Kontrolle über das Geschehen verlieren.
Der digitale Raum ist physisch nicht erlebbar und dennoch ein Ort der Begegnung und Kommunikation mit Wirkung in die analoge Welt. In der Inszenierung lösen sich die Grenzen zwischen der analogen und digitalen Welt auf. Die Bühne: ein weißer Bildschirm kontrastiert das scheinbar unsichtbare Parallelgeschehen: Worte, Bilder und Abbilder bis zum Zerrbild einer Person.
Was offline auf dem Schulhof beginnt, setzt sich in der Freizeit viral fort, verselbstständigt sich über Gerüchte, Beleidigungen, Abwertungen bis zu anonymisierten Anfeindungen und bestimmt gleichzeitig das unmittelbare Miteinander im Schulalltag – ohne dass Eltern oder Lehrkräfte das Geschehen mitbekommen haben.
Nach der Aufführung wird die Geschichte gemeinsam mit dem jungen Publikum verändert: Zuschauer:innen können auf der Bühne in Interaktion mit den Schauspieler:innen eigene Handlungs-Ideen ausprobieren und erleben unmittelbar, wie sie durch ihr Handeln Veränderungen und Lösungen erwirken können.
Die Produktion wurde vom Kultursekretariat NRW Gütersloh durch das Förderprojekt SPIELRAUM ermöglicht.
Mit Anthea Heyner, Yasin Kamat, Patricia Lempke, Ina Rottstegge und Janina Kronauge Konzeption, Autorenschaft, Regie und Moderation: Laura Schümann
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