Projekt: SWAP

Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz

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Schulbegleitende Workshops
für Schüler*innen mit Zuwanderungserfahrungen

Die Hürden sind hoch aber leistbar
Unter Stress, mit sprachlichen und kulturellen Hürden ist es nicht leicht, sich zu bewähren ob in der Schule, im Vorstellungsgespräch oder im Job. Soziale und kommunikative Fähigkeiten sind dabei Schlüssel-kompetenzen um auch in schwierigen Situationen zu bestehen. In diesem Projekt („SWAP“) lernen junge Erwachsene diese integrativen Kompetenzen auszubauen, um im Ausbildungsverhältnis oder am Arbeitsplatz bestehen zu können.

SWAP bildet die Brücke zwischen Unternehmen und motivierten Auszubildenden.

Ein Erfolgsprojekt macht Schule
Einige Berufskollegs in Köln und Umgebung arbeiten bereits mit dem Forumtheater inszene erfolgreich zusammen. Das Projekt SWAP wird von immer mehr Einrichtungen aufgegriffen. 
Die stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs Ulreforte, Anne Mehler, bestätigt: „Die Zusammen-arbeit mit dem Forumtheater inszene bereichert unser Berufskolleg mit einer zukunftsweisenden Methode.“ 

SWAP begleitet junge Menschen mit Zuwanderungserfahrung auf dem Weg in die Arbeitswelt.

Mit interaktivem Theater und schulbegleitender Förderung bietet das Forumtheater inszene emotionale, sprachliche und fachliche Unterstützung. Es baut auf eine kontinuierliche Begleitung der Jugendlichen und auf die enge Kooperation mit Lehrkräften und Sozialpädagog*innen in den Ausbildungseinrichtungen.

Für Ausbildungsleiter*innen in Betrieben hat das Forumtheater inszene eine spezielle Weiterbildung entwickelt, die auf die besonderen Anforderungen vorbereitet, die sich in der Arbeit mit jungen Menschen mit Migrationshintergrund ergeben.

Die Methode des Forumtheater gehört zu einen der effektivsten Lernmethoden im Bereich Kommunikation und Sozialkompetenz

Lerninhalte und Ziele

  • Klärung der beruflichen Möglichkeiten und Ziele
  • sprachliche und transkulturelle Förderung, um Missverständnisse zu vermeiden und den Dialog zu fördern
  • Verbesserung der Selbst-Einschätzung und Fremdwahrnehmung
  • Stärkung des Selbstvertrauens und des Ausdrucksvermögens in Sprache und Verhalten.
  • Spielregeln und Verhalten im Umgang mit dem anderen Geschlecht aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen 
  • Lernbetreuung in Kleingruppen, um die individuellen Stärken zu fördern und Schwachpunkte zu beheben
  •  Begleitung und Unterstützung in der Bewerbungsphase, für das Vorstellungsgespräch und das Praktikum
  • Schüler*innen gezielt auf die Anforderungen in einem Ausbildungsverhältnis vorzubereiten
  • Fluktuation von Auszubildenden und Mitarbeitenden reduzieren.

Konzept und Ablauf

1. Interaktive Theaterforen zum Einstieg
In kurzen Szenen skizzieren die Schau-spieler*innen schwierige Situationen auf dem Weg zum Praktikum oder Ausbildungsplatz: Wie gehe ich mit wiederholten Absagen um? Wie verhält man sich in einem Vorstellungs-gespräch? Auch typische Konfliktsituationen während des Praktikums, die oft mit Sprach-schwierigkeiten einhergehen, werden gezeigt… Die Schauspieler*innen spiegeln das Verhalten und das Empfinden der zuschauenden Schüler*innen wieder. Was ist zu tun, wenn die Szene aus dem Ruder läuft, der Konflikt Gräben aufgerissen hat? Gestützt durch eine einfühl-same Moderation wagen die Jugendlichen den ersten Schritt: Auf der Bühne zeigen sie, was sie tun würden. Es entsteht ein Experimentier-Raum der die typischen Alltagssituationen widerspiegelt. Ein perfektes Lern- und Übfeld

2. Theaterpädagogisches Coaching
Die Teilnehmer*innen erarbeiten folgende Themen 
unter theaterpädagogischer Leitung:

1. Phase: 
Workshop 1 und 2 
(vor dem Bewerbungsgespräch in Kleingruppen)
Inhalte: Der erste Eindruck zählt: Wie wirke ich im Vorstellungs-gespräch/Praktikum? | Realitäts-Check: Schritte und Hindernisse auf dem Weg zum Traum-Beruf | Herausforderungen: Was sind die persönlichen Barrieren? Welche Lösungswege bieten sich an? | Telefon-Training: Kontaktaufnahme bezüglich eines Praktikums, Entschuldigung bei Erkrankung usw. | Selbstvertrauen: Stärken anderer erkennen und darstellen, die eigenen Stärken zeigen.

2. Phase: 
Interaktives Theater: Morgen geht´s los!  
(vor dem Praktikumsbeginn mit 20 – 50 TN) Auswertung der Vorstellungsgespräche | Reflexion des eigenen Verhaltens, Analyse der Gründe für Misserfolge | Beratung für Schüler*innen, die noch keinen Praktikumsplatz haben | Erweitern des Handlungspotenzials | Antizipieren möglicher konfliktreicher Situationen, die im Praktikum auftreten können | Erspielen von Lösungsansätzen | Erweitern des Handlungspotentials

3. Phase: 
Einzelcoaching
(individuelle Terminvereinbarungen
)
Praktikums-Auswertung mit Beratung zu den Fragen: „Was waren deine Ziele? Was hast du erreicht? Welchen Weg schlägst du nun ein? Mit welchen Strategien willst du vorgehen?“

4. Phase: 
Interaktives Theater zum Umgang mit dem anderen Geschlecht 
(Dauer: 120 min mit 20 – 50 TN) Diese Themen werden behandelt: – Frauen in Führungs-positionen – Sympathie-Bekundungen gegenüber Kolleginnen und Mitschülerinnen – die 
Rolle als Frau zwischen familiären Ansprüchen und beruflichen Zielen.

3. Lernbetreuung 
Vorbereitung auf den Schulabschluss: 12 – 15 junge Erwachsene werden an einem Nachmittag pro Woche bei Hausaufgaben und Sprachübungen von der pädagogischen Fachkraft und ehrenamtlichen Helfer*innen betreut. Die Einbindung der beteiligten Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen und ehrenamtliche Helfer gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Durchführung erlebnispädagogischer Lernspiele, Sprachübungen und das gemeinsame Mittagessen