Mir hat besonders gut gefallen, dass wir viel Gruppenarbeit gemacht haben und von anderen lernen konnten. 
— ein Schüler

Unsere neuesten Projekte

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den aktuellen Aktivitäten des Forumtheaters.

Tolle Nachrichten!

Unser Projekt „Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz“ hat eine großzügige Förderung von der Skala Initiative bekommen! So ist die Finanzierung des Projektes, das das Ziel hat, junge Erwachsene mit Zuwanderungs- und/oder Fluchterfahrung den Weg in die Berufswelt zu erleichtern, über drei Jahre gesichert!

Außerdem können wir dank der Förderung das Projekt um eine Lernbetreuung, Fortbildungen für berufsbildendes Personal und für Ehrenamtliche erweitern.

Mehr Infos zu dem Projekt und zu der Förderung

Powerkids

Film zum Projekt


Seit Mai 2018 heißt es in der Gemeinschaftsgrundschule Eitorf wieder - die Powerkids sind los!

Powerkids – so nennt sich das Projekt des Forumtheater inszene in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit der Gemeinde Eitorf und der Grundschule Brückenstraße. Die Workshop-Wochen werden zwei Mal pro Jahr angeboten.
Mit Schnupperangeboten in den Klassen werden die Kinder mit theaterpädagogischen Spielen und kleinen Szenen-Entwicklungen auf das Angebot der Ferienworkshops vorbereitet.

Zum Auftakt der Workshop-Woche spielt das Forumtheater inszene ein kurzes Theaterstück, welches sich am Lebensumfeld der Schüler*innen orientiert. Unter der Leitung der Theaterpädagoginnen des Forumtheaters inszene entwickeln die Kinder „Powerplays“: Kurze interaktive Theaterstücke, die die Themen, Konflikte und Fragen der Kinder aufgreifen und zeigen, wo es in ihrem Lebensumfeld hakt. Hier geht es um Konflikte untereinander, Ausgrenzung und Beleidigung, Belästigung und Gewalt auf dem Schulweg, Medienkonsum oder mangelnde Aufmerksamkeit der Eltern.
Neben theaterpädagogischen, spiel- und bewegungspädagogischen Übungen kommt hier vor allem die Methode Forumtheater zum Einsatz.
Am Ende der Workshop-Woche steht dann die große Aufführung: Hier werden die erarbeiteten Szenen in einer interaktiven Theateraufführung präsentiert. Anschließend wird das Publikum aufgefordert, Lösungsmöglichkeiten zu finden. Alle sind gefragt: Mitschüler*innen, Eltern, Geschwister, Großeltern, … Jeder findet von seiner Position heraus einen Ansatz, wie er dem Problem begegnen kann. Durch das Ausprobieren und gemeinsame Suchen werden die teilnehmenden Kinder - aber auch die Kinder aus dem Publikum - gestärkt, selbstbewusst neue Wege zu gehen, eigene Ideen zu entwickeln und sich selbst zu vertrauen. Sie merken, dass sie Einfluss nehmen können, wenn es mal hakt.

Das kostenlose Projekt Powerkids soll vor allem bildungsbenachteiligte Kinder ansprechen, d.h. Kinder deren Eltern es aus finanziellen Gründen oder auf Grund ihrer sozial belasteten Lebenssituation nicht schaffen, ihre Kinder beim Wahrnehmen kultureller Angebote zu unterstützen.
Unter dem Motto „Kultur macht stark“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2013 außerschulische Bildungs- und Kulturangebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das Projekt Powerkids wird von „Künste öffnen Welten“ von der Bundesakademie für kulturelle Kinder- und Jugendbildung gefördert.

Wir – das Forumtheater inszene – freuen uns über die neuen Powerkids!

"Augenhöhe?" – interaktives Theater als Fortbildungsveranstaltung für Ehrenamtliche

Mit dem interaktiven Theaterstück „Augenhöhe?“ zeigt das Forumtheater inszene Situationen, die im Miteinander von ehrenamtlichen Helfern und Geflüchteten und mit dem nachbarschaftlichen Umfeld entstehen. Oft sind es Erwartungshaltungen an sich und an den anderen, die das eigene Handeln bestimmen. Unklarheiten führen zu Missstimmungen und Konflikten: Was meint der andere wirklich? Warum tut er das? Was kann jeder einzelne tun, damit ein Miteinander auf Augenhöhe möglich ist? Wie kann Nachbarschaft ganz konkret gelebt werden? Wie kann gut gemeinte Hilfe wirklich sinnvoll eingesetzt werden? Und wie kann das eigene Engagement mit Familie, Beruf und Freundeskreis im Einklang gebracht werden?

Die Szenen eignen sich für Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtliche Helfer, die ihre Haltung und ihr Handeln reflektieren wollen.

Eine Auswahl der Szenen eignet sich für gemeinsame Veranstaltungen von Geflüchteten und Ehrenamtlichen. Mit einer guten Portion Humor lassen sich wiederkehrende Alltagsszenen von beiden Seiten beleuchten und neu gestalten.

Mehr Informationen zum Stück.

Demographischer Wandel

Anlässlich der Frühjahrssynode 2016 der Lippischen Landeskirche haben wir Szenen zum Demographischen Wandel entwickelt, zu denen die Teilnehmenden der Synode interaktiv Lösungen entwickelt haben. Diese trugen dazu bei, dass in den anschließenden Arbeitsgruppen Visionen entwickelt und diskutiert werden konnten, wie die Landeskirche auf den Demographischen Wandel reagieren sollte.

Wir freuen uns über weitere Anfragen und Anregungen zum Thema Demographischer Wandel. Je nach Anlass und Umfeld entwickeln wir gern weitere Szenen.

Getäuscht – interaktives Theater zum Thema „Loverboys“

Loverboys sind junge Zuhälter, die sich mit jungen Mädchen (11-17 Jahre) anfreunden. Oft sind sie der erste Freund des Mädchens, mit dem sie eine sexuelle Beziehung hat. Mädchen aller gesellschaftlichen Schichten sind gefährdet, auf einen Loverboy hereinzufallen.

Bärbel Kannemann (no loverboys e.V., pensionierte Kriminalhauptkommissarin): „In fast jeder Schule, in der ich über Loverboys informiere, meldet sich ein betroffenes Mädchen.“

Wenn der Loverboy sein wahres Gesicht zeigt, ist es für das Mädchen sehr schwer, sich aus seinen Fängen zu befreien, denn er arbeitet mit Drohungen und hat sie im Vorfeld von ihrem sozialen Umfeld isoliert.

Mit interaktiven Theateraufführungen an Schulen will das Forumtheater inszene

  • auf das Phänomen Loverboys aufmerksam machen
  • vorbeugen, dass junge Mädchen Opfer von Loverboys werden
  • auf Beratungsstellen und Hilfsangebote aufmerksam machen

Die Schülerinnen versuchen herauszufinden, wie sie selbst reagieren würden als Hannah oder als ihre Freundin Lea. Gemeinsam entwickeln sie Lösungsvorschläge und probieren diese im Zusammenspiel mit den Schauspielern auf der Bühne aus.

Mit interaktiven Theateraufführungen für Erwachsene will das Forumtheater inszene

  • auf das Phänomen Loverboys aufmerksam machen
  • vorbeugen, dass junge Mädchen Opfer von Loverboys werden
  • Außenstehenden vermitteln, mit welchen Mitteln Loverboys es schaffen, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und diese abhängig zu machen
  • auf Beratungsstellen und Hilfsangebote aufmerksam machen
  • betroffene Eltern und Personen, die dem Mädchen nahe stehen, ermutigen Hilfsangebote anzunehmen

Die Zuschauer versuchen herauszufinden, was sie tun würden, wenn sie den Verdacht hegen, dass ein Mädchen in ihrem Umfeld Opfer eines Loverboys ist. Wie kann man dem Mädchen vermitteln, dass man ihr helfen will, ohne dass sie sich bedrängt fühlt? Wie hilft man ihr, ihre Schamgefühle zu überwinden und sich zu öffnen? Was ist hilfreich? Wie sollten Institutionen und Entscheidungsträger handeln, um dem Phänomen „Loverboys“ entgegen zu wirken, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die betroffenen Mädchen zu stärken?

Wenn das Phänomen „Loverboys“ bekannt ist, können Betroffene und Mit-Betroffene schneller erkennen, ob es sich um einen Loverboy handelt. Je früher sie Zweifel hegen, desto größer ist die Chance, dass das Mädchen sich rechtzeitig aus der Beziehung lösen kann.

Die Stückentwicklung sowie acht Auftritte an Schulen im Großraum Köln wurden von „Wir helfen“ finanziert.

"Voll daneben" – interaktives Theater zum Thema Ausgrenzung und Umgang miteinander.

Jedes Kind ist anders. Einige sind besonders anders. Anderen macht es Spaß, diese Kinder zu provozieren und auszugrenzen oder sie wissen einfach nicht, wie sie es sagen sollen, dass sie jetzt gerade nicht mit demjenigen spielen wollen.
Eigentlich wollen alle einen guten Klassenzusammenhalt. Aber: Wie geht das?

Das Forumtheater inszene bringt Szenen auf die Bühne, die Situationen zeigen, in denen sich Ausgrenzung anbahnt. Die Kinder im Publikum entwickeln Lösungen, was die Beteiligten tun können, damit ein gesunder und ehrlicher Kontakt entstehen kann, als Basis für eine stabile Klassengemeinschaft. Die Kinder kommen auf die Bühne und probieren ihre Vorschläge aus. Die Schauspieler des Forumtheaters inszene agieren als Gegenspieler. Es ist nicht leicht - wie im richtigen Leben. So entsteht eine gemeinsame Suche nach dem Miteinander, mit dem alle sich wohl fühlen können.

„Zusammenkommen!“ – interaktives Theaterstück zum Thema Freundschaften und Ausgrenzung (Zielgruppe 3. - 5. Klasse)

Das Forumtheater inszene zeigt Szenen, in denen Kinder Kontakt suchen und sich miteinander anfreunden. Verschiedene Hindernisse führen aber dazu, dass eine zarte Freundschaft im Keim zerbricht und ein Junge, der von zu Hause wenig Unterstützung erhält, ausgegrenzt wird. Daraus ergeben sich vielfältige Fragen:

  • Wie kann man da wirklich zusammenkommen?
  • Wie kann Freundschaft aussehen, wenn die Verhältnisse, in denen die Kinder leben, so unterschiedlich sind?
  • Wie kann man respektvoll miteinander umgehen, auch wenn einem der andere komisch vorkommt?

Die Kinder im Publikum kennen diese und ähnliche Situationen. Sie suchen im Anschluss an die Präsentation der Szenen nach Möglichkeiten, wie die Kinder aus dem Theaterstück miteinander umgehen könnten. Dabei kommen sie auf die Bühne und ersetzen einzelne Rollen. Die Schauspieler bleiben in den Gegenrollen und spielen die Geschichte Schritt für Schritt neu, bis das Publikum mit sich und dem Verlauf der Geschichte zufrieden ist.

Was nehmen die Kinder mit?
Beim Spielen und Zugucken werden einige Dinge klar:

  • Nicht alle Kinder haben ein Handy, eine Spielkonsole und können in den Urlaub fahren.
  • Ein Urlaub auf den Malediven macht nicht unbedingt glücklich.
  • Freundschaft lässt sich nicht erkaufen und auch nicht erklauen.
  • Niemand will alleine sein.
  • Und vor allem: Freundschaft und Miteinander kann gelingen, wenn man Zweifel und Fragen ausspricht, wenn man gemeinsam nach Lösungen sucht und wenn man versucht, den anderen zu verstehen.

Hier den Flyer herunterladen

Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz

„Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz“ ist ein interaktives Theaterprojekt mit innovativem Ansatz, welches der Berufsvorbereitung dient. Ziel ist es, benachteiligten Jugendlichen der 9. Klassen und Berufsschülern ohne Ausbildungsverhältnis, die Probleme bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben, mit einem interaktiven Theaterstück und theaterpädagogischen Workshops zu ermutigen, sich mit schwierigen Situationen auf dem Weg zum Ausbildungsplatz auseinander zu setzten sowie einen respektvollen Umgang mit künftigen Kollegen und Vorgesetzten zu üben. Das Projekt des Forumtheaters inszene e.V. ist Teil der Berufsorientierung, die im Rahmen des Unterrichts durchgeführt wird und in die auch Lehrkräfte und Sozialpädagogen eingebunden sind.



Das Projekt wurde vier Jahre lang von der RheinEnergie-Stiftung Jugend/Beruf/Wissenschaft maßgeblich gefördert und wurde mehrfach ausgezeichnet:
2011: Phineo e.V.: Brücken bauen Junger Migranten durch Bildung
2013: Deloitte-Stiftung: Hidden Movers Award 2013 – Teilhabe durch Bildung und Beruf
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